CLIENT II - Internationale Partnerschaften für nachhaltige Innovationen

CLIENT II - Internationale Partnerschaften für nachhaltige Innovationen

Die Förderrichtlinie „CLIENT II – Internationale Partnerschaften für nachhaltige Innovationen“ zielt auf die Förderung internationaler Partnerschaften im Klima-, Umwelt- und Energiebereich. Sie liefert einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklung (FONA3)“.

Im Fokus von CLIENT II steht die Förderung nachfrageorientierter Forschung und Entwicklung (FuE)-Kooperationen mit ausgewählten Schwellen- und Entwicklungsländern. Das Ziel ist, für konkrete Herausforderungen im Partnerland innovative und nachhaltige Lösungsansätze in den Themenbereichen Rohstoffeffizienz und Rohstofftechnologien, Wassermanagement, Klimaschutz/Energieeffizienz, Anpassung an den Klimawandel, Landmanagement, Energiesysteme und Naturrisiken gemeinsam zu entwickeln und zu implementieren.

 

Inhaltliche Schwerpunkte dieser Fördermaßnahme sind nachhaltige Technologien und Dienstleistungen in den Bereichen:

2.1 Rohstoffeffizienz und nachhaltige Rohstofftechnologien:

Schwerpunktländer und -regionen: Südamerika (insbesondere Brasilien, Chile, Peru), Kasachstan, Mongolei, Vietnam.

2.2 Wassermanagement:

Kooperation mit China: Im Rahmen der Wissenschaftlich-Technischen Zusammenarbeit (WTZ) mit China (2016) wurde von beiden Seiten eine Neuausrichtung der Zusammenarbeit im Rahmen des chinesischen Megawasserprogramms zur Behandlung und Kontrolle der Wasserverschmutzung beschlossen.

Schwerpunktländer: China, Vietnam, Kasachstan.

2.3 Klimaschutz/Energieeffizienz: Verminderung des Ausstoßes klimaschädlicher Gase (CO2 und andere Treibhaus­gase) durch z. B. Erhöhung der Energieeffizienz in Unternehmen, Wertschöpfungsketten und bei der Nutzung von Produkten; energieeffiziente Infrastrukturen; klimaschonende Energie- und Querschnittstechnologien sowie -Dienstleistungen:

Schwerpunktländer und -regionen: südliches und westliches Afrika (an den Afrikazentren SASSCAL und WASCAL beteiligte Länder), Zentralasien (einschließlich zentralasiatischer Regionen von China und Russland) sowie Vietnam, Jordanien und Marokko.

2.4 Anpassung an den Klimawandel: Technologien und innovative Infrastrukturen zur Verminderung der Vulnerabilität und Erhöhung der Resilienz gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels.

Schwerpunktländer und -regionen: südliches und westliches Afrika (an den Afrikazentren SASSCAL und WASCAL beteiligte Länder), Zentralasien (einschließlich zentralasiatischer Regionen von China und Russland) sowie Vietnam, Jordanien und Marokko.

2.5 Landmanagement:

Schwerpunktländer und -regionen: südliches und westliches Afrika (an den Afrikazentren SASSCAL und WASCAL beteiligte Länder) sowie Zentralasien (einschließlich zentralasiatischer Regionen von China und Russland) sowie Vietnam, Jordanien und Marokko.

2.6 Nachhaltige Energiesysteme:

Schwerpunktländer und -regionen: Afrika (insbesondere Länder Nordafrikas und an den Afrikazentren SASSCAL und WASCAL beteiligte Länder), China sowie der Iran.

2.7 Naturrisiken: Durchführung von Multi-Risikoanalysen unter Berücksichtigung von Kaskadeneffekten in natürlichen und anthropogenen Systemen.

Schwerpunktregionen: Andenregion, Vorder- und Zentralasien.

2.8 Regionale, themenübergreifende Projektbüros und wissenschaftliche Begleitvorhaben:

Die Förderung übergreifender Vernetzungs- und Transferaktivitäten in den oben genannten Schwerpunktländern und -regionen in Form von entsprechenden regionalen Projektbüros vor Ort ist möglich. So soll durch eine gezielte Vernetzung der Verbünde untereinander sowie mit ihrem Umfeld die Innovationskraft der umsetzungsorientierten Verbundprojekte gestärkt werden.

 

Vorlage und Auswahl von Projektskizzen

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger Skizzen in elektronischer Form bis zu folgenden Stichtagen vorzulegen:

30. November 2017 (2. Stichtag) (für FuE-Vorhaben, Definitionsprojekte)

31. Mai 2019  (3. Stichtag) (für FuE-Vorhaben)

 

Volumen der Förderung

Bis zu 100 %. Zuwendungen können für Personal- und Sachaufwand sowie für Geräteinvestitionen verwendet werden.

 

Antragsverfahren

Für FuE-Verbundvorhaben sowie die regionalen Projektbüros und wissenschaftlichen Begleitvorhaben ist ein zweistufiges, für Definitionsprojekte ein einstufiges Auswahl- und Entscheidungsverfahren vorgesehen.

 

Anforderungen an die Partner

Themenübergreifende Verbundprojekte, die mehrere der Themenschwerpunkte und Schnittstellen zwischen den Schwerpunktthemen adressieren, sind ausdrücklich erwünscht: Von den Verbundprojekten wird eine länderübergreifende inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit erwartet. Im Partnerland: Einbeziehung mindestens einer, möglichst aber mehrerer (Forschungs-) Einrichtungen sowie mindestens eines für die Umsetzung relevanten Anwenders bzw. weiterer Einrichtungen aus dem Partnerland („Stakeholder“, z.B. Behörden).

 Die Verbundvorhaben sollen eine Laufzeit von drei Jahren (ohne eine gegebenenfalls anschließende Transferphase), die vorgeschalteten Definitionsprojekte eine Laufzeit von sechs Monaten nicht überschreiten.

 

Kontakt

Projektträger Jülich

Frau Anke Krüger

Telefon: 0 30/2 01 99-34 55

Telefax: 0 30/2 01 99-33 30

E-Mail: an.krueger@fz-juelich.de